Bad Kreuznach, 30. Mai 2026


Würdigung für herausragendes Engagement: Stadt Bad Kreuznach verleiht Ehrenmedaillen an Werner Fuchs und Steffen Kaul


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Bad Kreuznach, 29. Mai 2026


Konzert der Villa Musica: Beethovens „Fünfte“ in der Römerhalle zu hören


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Bingen-Büdesheim, 30. Mai 2026


Herzstück für den Campus der TH Bingen: Mit zahlreichen Gästen neues Audimax eingeweiht


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Bad Kreuznach, 30. Mai 2026


Männershowtanz für guten Zweck: Fürfelder Fastnachter spenden 2000 Euro für das Brustkrebszentrum Nahe


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Bad Kreuznach, 30. Mai 2026


Großes Team der Stadtverwaltung Bad Kreuznach beim Firmenlauf am Start


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Bad Kreuznach, 29. Mai 2026


Mit Wochenend-Workshop zum „Babysitter-Führerschein“ für Jugendliche ab 14 Jahre


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30. Mai 2026
Bad Kreuznach, 30. Mai 2026 // Die Stadt Bad Kreuznach hat Werner Fuchs und Steffen Kaul mit der Ehrenmedaille der Stadt ausgezeichnet. Die Verleihung durch Oberbürgermeister Emanuel Letz fand in einer Sondersitzung des Stadtrats im Haus des Gastes statt. „Werner Fuchs ist ein herausragendes Beispiel für gelebtes bürgerschaftliches Engagement. Ob als Förderer der Kultur, als Ratgeber bei der erfolgreichen Konversion, als Freund der jüdischen Gemeinde oder als wichtiger Unterstützer des Bürgerarchivs im Haus der Stadtgeschichte – Bad Kreuznach profitiert bis heute von seiner Erfahrung und von dem hohen Ansehen, das er weit über die Stadtgrenzen hinaus genießt. Für dieses Wirken ist er bereits mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Mit der Ehrenmedaille würdigt die Stadt Bad Kreuznach dieses außergewöhnliche Engagement und seine Verdienste um das Gemeinwesen“, sagte Oberbürgermeister Letz. Zu Steffen Kaul erklärte der Oberbürgermeister: „Steffen Kaul bewahrt mit außergewöhnlicher Leidenschaft die Geschichte unserer Stadt und macht sie für viele Menschen erlebbar. Mit seinem unermüdlichen Einsatz für das historische Erbe, für die Freiwillige Feuerwehr und für zahlreiche Projekte des kulturellen Gedächtnisses hat er sich in besonderer Weise um Bad Kreuznach verdient gemacht. Die Ehrenmedaille ist Ausdruck unseres Dankes und unserer Anerkennung für dieses beeindruckende Lebenswerk.“ Der Feierstunde wohnten zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie Wegbegleiter der Ausgezeichneten bei und unterstrichen damit die Bedeutung der Verleihung. Im Verlauf der Veranstaltung trugen sich beide Geehrten in das Gästebuch der Stadt Bad Kreuznach ein. Werner Fuchs – herausragendes bürgerschaftliches Engagement Werner Fuchs, geboren 1941 in Idar-Oberstein, hat sich in vielfältiger Weise um Bad Kreuznach verdient gemacht. Seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und für gemeinsame Ziele zu gewinnen, hob die damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024 hervor. Bereits 2002 war Werner Fuchs mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden, 2006 mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz. Von 1980 bis 1996 stand Werner Fuchs zunächst der Sparkasse Bad Kreuznach vor, die 1983 mit der Sparkasse des Kreises Mainz-Bingen zur Sparkasse Rhein-Nahe fusionierte. 1996 wechselte er in den Vorstand der Landesbank Mainz. Als „Kulturmacher“ plante und ermöglichte er von 1975 bis 1996 Ausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen, insbesondere zur Geschichte der Stadt Bad Kreuznach. Highlights sind das Maler-Müller Gedächtnisjahr 1975 und die Welt der Anne Frank 1985. Nach Amsterdam, Frankfurt und New York war Bad Kreuznach die vierte Stadt, in der zum Teil noch unveröffentlichte Fotos sowie weitere Dokumente, darunter Originalseiten aus dem Tagebuch Anne Franks, gezeigt wurden. Darüber hinaus prägte Werner Fuchs eine Vielzahl kultureller Aktivitäten, darunter Liederabende, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, die Sparkassen-Edition, der mit von Fotos vom Rudolf Hornberger über den Alltag im Geschäftsbereich dokumentierten Geschäftsbericht, oder die Prägung des Nikolauspfennigs. Zu den kulturellen Großprojekten, die Werner Fuchs intensiv begleitet hat, zählen zudem die Eule-Orgel in der Pauluskirche, das Glaskunstwerk „Symchat Tora“ in der Bad Kreuznacher Synagoge sowie das Bürgerarchiv im Haus der Stadtgeschichte. Als Finanz- und Wirtschaftsfachmann war Werner Fuchs zudem Impulsgeber für die Gründung der Regionalinitiative Rhein-Nahe im Jahr 1995. Bis heute unterstützt er als Mitglied des Verwaltungsrates den VfL 1848 Bad Kreuznach. Als Vorsitzender des Beirats der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG) begleitete er als Ratgeber die erfolgreiche Konversion, also die Umwandlung ehemaliger militärischer Liegenschaften in neue Quartiere für Wohnen und Gewerbe. Steffen Kaul – Bewahrer der Stadtgeschichte Steffen Kaul, Jahrgang 1961, ist seiner Heimatstadt Bad Kreuznach in besonderer Weise verbunden. Sein Haus in der Gerbergasse in der Neustadt ist für ihn seit jeher Lebensmittelpunkt. Schon als Kind setzte er sich intensiv mit seiner Stadt auseinander. Bereits im Alter von neun Jahren begann er damit, Zeitungsartikel mit Fotos historischer Gebäude zu sammeln. Aus dieser frühen Leidenschaft ist über die Jahrzehnte ein beeindruckendes Archiv entstanden. Mehr als 50.000 Fotografien mit Ansichten aus Bad Kreuznach umfasst seine Sammlung inzwischen; daraus sind zehn Bildbände hervorgegangen. Steffen Kaul gilt als unermüdlicher Bewahrer und Hüter der Bad Kreuznacher Geschichte. Wenn historische Bausubstanz verschwindet, dokumentiert er dies kritisch unter anderem mit einem „Abrisskalender“, den er als Mahnung gegen städtebauliche Fehlentscheidungen versteht. Auch für den Erhalt von Kunst im öffentlichen Raum hat er sich eingesetzt. So initiierte er eine Spendenaktion, damit die Skulptur „Seehunde“ des Bildhauers Karl Steiner nicht in Vergessenheit gerät. Die restaurierte Arbeit soll künftig im Oranienpark am Teich mit Überdachung einen neuen Platz finden. Darüber hinaus engagiert sich Steffen Kaul seit 1974 im Brand- und Katastrophenschutz. Er ist Mitglied des Ehrenzugs der Freiwilligen Feuerwehr und war bis 2006 Zugführer des zweiten Löschzugs. Im Rahmen seiner Tätigkeit rettete er vier Menschen das Leben und erhielt für seinen mutigen Einsatz das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Landes Rheinland-Pfalz. Mit dem Aufbau zweier Museen hat er zudem weitere wichtige Beiträge zur Erinnerungskultur in Bad Kreuznach geleistet: das „Eiskeller-Museum“, das als kleinstes Museum Deutschlands gilt, sowie das „Bunkermuseum“. Im Eiskeller-Museum werden seit 2008 Exponate zur Brauereigeschichte der Stadt gezeigt. Das Bunkermuseum erinnert an einen ehemaligen Luftschutzbunker im Kauzenberg, in dem viele Menschen während des Zweiten Weltkriegs Schutz vor Bombenangriffen suchten. Auch seine Stadtführungen, die er mit zahlreichen Anekdoten bereichert, sind bei Einheimischen wie bei Gästen sehr beliebt. Für sein Wirken wurde Steffen Kaul bereits 2020 mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Zur Ehrenmedaille der Stadt Bad Kreuznach Die Ehrenmedaille ist neben dem Ehrenbürgerrecht eine weitere hohe Auszeichnung der Stadt Bad Kreuznach. Sie wurde bisher an weitere fünf Männer und zwei Frauen verliehen: Clemens Schneider und Richard Walter (2002), Inge Rossbach und Hans Peters (2003), Rosi Schittek und Hans Jöckel (2010), Nikolaus Blättermann (2013). Quelle: Isabel Gemperlein Stadtverwaltung Bad Kreuznach
11. Mai 2026
Bad Kreuznach, 11. Mai 2026 // Zuletzt hatte sich keine Bewerberin und kein Bewerber für das Amt der NaheWeinMajestät beworben. Darauf reagiert Weinland Nahe mit einer umfassenden Renovierung des ehemaligen „Naheweinkönigin“-Konzepts. Nun soll es um weit mehr gehen als um schlichte Repräsentation: „Gesucht wird eine junge Stimme für die Region, die Lust hat, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ideen einzubringen und die Vielfalt der Nahe sichtbar zu machen — analog wie digital, vor Ort wie darüber hinaus.“ Die modernisierte Konzeption sieht vor, dass künftige NaheWeinMajestäten sich aktiv an der Mitgestaltung von Kommunikation, Image und Entwicklung der Weinregion beteiligen. Die Befähigung dazu soll in Schulungen — unter anderem in Rhetorik, Englisch und Weinfachwissen — sowie individuellen Schwerpunkten und persönlichen Interessen der Weiterbildung gewonnen werden. Das Amtsjahr eröffnet den NaheWeinMajestäten Einblicke in die Weinwirtschaft, den Tourismus und die regionalen Netzwerke der Nahe. Dabei sollen sie Weinland-Nahe-Team eng begleitet und durch ein Netzwerk ehemaliger Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber unterstützt werden. Bis zum 10. August können sich Interessierte bewerben. Gesucht werden engagierte Persönlichkeiten ab 18 Jahren, die Interesse an Wein, Genuss und der Region mitbringen, kommunikativ sind und Freude daran haben, Verantwortung zu übernehmen. Eine enge Verbindung zur Nahe sowie ein Führerschein werden vorausgesetzt. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich — entscheidend ist die Persönlichkeit und die Leidenschaft für die Region. Die Basis des Ganzen ist ein Minijob mit klar definierter Wochenarbeitszeit. Weitere Informationen sowie Einblicke in das Netzwerk der ehemaligen Weinmajestäten sind auf www.weinland-nahe.de erhältlich. Interessierte können zudem am 24. Juni um 19 Uhr in der NaheWeinVinothek in Bad Kreuznach bei einer Informationsveranstaltung mit ehemaligen Amtsinhaberinnen und Amtsinhabern ins Gespräch zu kommen. Das Foto zeigt die ehemaligen NaheWeinMajestäten (von links) Sofia Forster, Katharina Gräff, Pauline Baumberger-Brand und Laura Ludwig Quelle: Lara Mindnich, Weinland Nahe Foto: Daniel Keil
5. April 2026
Bad Kreuznach, 5. April 2026 // Im Wandergebiet Rheingrafenstein werden die Wege neu geordnet. Dies wird unter anderem deshalb notwendig, weil die Ruine Rheingrafenstein für Wanderer sehr bald nicht mehr erreichbar sein wird. Das Wandergebiet weist drei Premium-Rundwanderwege aus – Introtour, Classictour und Vitaltour mit Start und Ziel am Wanderportal beim Freizeitgelände Kuhberg. Diese Wegführungen müssen nun geändert werden. Wanderer auf Privatbesitz bislang geduldet Künftig soll der große Bereich zwischen Schloss Rheingrafenstein und Parkplatz Spreitel umgangen werden. Nachdem die Stadt darauf verzichtet hatte, auch diese ehemals militärisch genutzten Flächen vom Bund zu erwerben, gelangten sie vor etlichen Jahren in Privatbesitz. Der Eigentümer hat die Wanderwege bislang geduldet, nutzt die Flächen aber zum Teil für Tierhaltung. Nun erfolgt die Verlegung der Wege, um möglichen Nutzungseinschränkungen in der Zukunft zuvorzukommen. Zu diesem Areal gehört auch die Dünenlandschaft – Reste eines Urmeeres. Außerdem wird bald der Zugang zur Ruine Rheingrafenstein gesperrt. Denn auch der Rheingrafenstein, auf dem sich die Reste der Burgruine mit der Aussichtplattform befinden, steht im Privateigentum. Seit mehr als 50 Jahren wird die öffentliche Nutzung geduldet. Allerdings sehen sich weder die Stadt noch der Eigentümer in der Lage, die erwartbaren Aufwendungen für die Unterhaltung und Verkehrssicherung bereitzustellen oder auch nur abzuschätzen. Das Angebot an die Stadt, den Rheingrafenstein auf dem Weg der Schenkung zu übernehmen, hat der Liegenschaftsausschuss am 17. März 2026 abgelehnt. Nun hat die Stadtverwaltung die Vereinbarung zur öffentlichen Nutzung der Burg einseitig gekündigt. Der Eigentümer beabsichtigt, nach Ostern den Zugang zur Ruine zu sperren. Beide Seiten suchen nach Wegen, um für eine umfassende Bestandsaufnahme und die daraus zu entwickelnde Sanierung finanzielle Unterstützung zu finden. Alternative Routen für die Wanderwege Die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH hat für die drei Wanderwege alternative Routenführungen entwickelt, die die Attraktivität und das Naturerlebnis der Rundtouren trotz der Umlegung sichern sollen. Alle drei Wege werden zukünftig im Uhrzeigersinn an den Grillplätzen vorbei Richtung Waldheim und Spreitel geführt und schwenken erst danach Richtung Haidberg ein (Introtour, Classictour) bzw. führen weiter Richtung Altenbaumburg (Vitaltour). Der Rückweg vom Bereich Gans aus in Richtung Schloss Rheingrafenstein quert zukünftig nicht mehr die große Wiese zwischen Hofgut und Freizeitgelände, sondern umgeht diese im großen Bogen. Ab dem Hofgut läuft man auf einem Wiesenpfad mit schönem Fernblick bis zum Wanderwegeportal. Die neuen Streckenabschnitte bieten gegenüber der bisherigen Wegeführung vor allem den Vorteil, dass der Anteil von befestigten Wegen oder Straßenpassagen deutlich reduziert werden konnte. Das ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei der Bewertung von Premiumwanderwegen. Zudem eröffnet die Umgehung des Haidbergs eine neue Perspektive auf die Ruine Rheingrafenstein, die Wanderern auf den Premiumwegen bislang nicht möglich war. Neue Routen: neue Wegweiser und neue Karten Betreiberin der Wanderwege ist die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH, die die Unterhaltung in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtforst gewährleistet. Ein Team von Wanderwegepaten kümmert sich um die Qualitätssicherung. Die Umlegung erforderte einige Wegebaumaßnahmen, die Neumarkierung der fraglichen Abschnitte und vor allem: Alle 130 Wegweiserschilder mit Kilometerangaben mussten neu produziert, die Karte neu gestaltet und gedruckt werden. Die Umsetzung soll in der zweiten Aprilhälfte geschehen. Solange keine Sperrungen seitens der Privateigentümer erfolgen, können die alten Routen noch begangen werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Markierungen und die Wegweiserschilder entfernt. Der Rückbau kann einige Tage dauern, sodass die Markierung für kurze Zeit noch unvollständig vorhanden sein wird. Die Touríst-Information gibt schon jetzt keine gedruckten Karten mehr aus und informiert auch die Leistungsträger. Die Online-Information auf www.3x3salinental.de wird tagesaktuell bearbeitet. >> Die GuT weist darauf hin, dass mit den sechs Wanderwegen in den Gebieten Rotenfels und Ebernburg weiterhin uneingeschränkt attraktive Alternativen zum Rheingrafenstein zur Verfügung stehen, bis die Umlegung im April abgeschlossen ist. Das Foto zeigt im Hintergrund oberhalb der Nahe die Ruine Rheingrafenstein. Quelle: Dr. Michael Vesper, GuT
22. Februar 2026
Bad Kreuznach-BME/Norheim, 22. Februar 2026 // Eine Notlage, jede Sekunde zählt – und die Retter kommen keuchend auf dem Fahrrad, den schweren Materialanhänger im Schlepptau. Das Bild, mit einem Augenzwinkern gemacht, hat einen ernsten Hintergrund hat. Denn dem DRK-Ortsverein Rotenfels e. V. fehlt das „Zugpferd“ für seinen Materialanhänger. Mit der Spendenkampagne „Biba Biba statt Wadenkrampf“ wendet sich das ehrenamtliche Team an die Öffentlichkeit und bittet um Starthilfe. Ganz so dramatisch, wie es die Fotomontage darstelle, sei es zum Glück noch nicht, erklärt Mark Douglass, Vorsitzender und Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Rotenfels (und Fotomodell). „Aber die Realität ist trotzdem eine große Herausforderung: Wir haben einen hervorragend ausgestatteten Materialanhänger und hoch motivierte Einsatzkräfte. Was uns aber fehlt, ist ein Einsatzfahrzeug, um diesen Anhänger und die Mannschaft sicher zum Einsatzort zu bringen.“ Derzeit spannen die die Ehrenamtlichen ihr Privatfahrzeuge mit Anhängerkupplung für Sanitätsdienste, Blutspendetermine und den Katastrophenschutz vor den Hänger. Um auch in Zukunft verlässlich helfen zu können, soll nun ein gebrauchter Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft werden. Dabei muss sich der Ortsverein selbst finanzieren, denn innerhalb des DRK agiert er — wie auch andere Ortsvereine — finanziell eigenständig und erhält für Anschaffungen dieser Art keine staatlichen oder kommunalen Gelder und profitiert auch nicht direkt von Spenden an den DRK-Bundesverband. Das Team finanziert seine Arbeit – von der persönlichen Schutzausrüstung für über 1.000 Euro pro Helfer bis zum Verbandsmaterial – fast ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge selbst. Dabei seien die Rotkreuz-Kameraden vom Rotenfels normalerweise diejenigen, die geben. In den vergangenen zwei Jahrzehnten spendete der Verein aus eigenen Mitteln 70.000 Euro an das DRK-Seniorenheim Rheingrafenstein in Bad Münster. Zudem unterstützte der Verein den Kriseninterventionsdienst (KID) im Landkreis Bad Kreuznach mit mehreren Tausend Euro und stiftete der Gemeinde Norheim zwei öffentlich zugängliche Defibrillatoren im Wert von knapp 5.200 Euro. Damit sei das Budget für Großprojekte derzeit ausgeschöpft. Um das Spendenziel zu erreichen, hat der Verein eine Online-Spendenaktion auf der Plattform betterplace.org ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Biba Biba statt Wadenkrampf“ (in Anlehnung an die Tonfolge des Martinshorns) kann dort unkompliziert und sicher gespendet werden. Jeder Euro werde in die Anschaffung und den Umbau (Funktechnik, Sondersignalanlage, Beklebung) des gebrauchten Einsatzfahrzeugs fließen. „Jeder Euro hilft uns, vom symbolischen Drahtesel auf einen echten Mannschaftswagen umzusteigen. Wir danken von Herzen für die Solidarität mit dem lokalen Ehrenamt“, so Douglass abschließend. Spenden können via www.betterplace.org/p170982 bzw. www.drkrotenfels.de/bibamobil getätigt werden. Eine Spendenbescheinigung erhält man automatisch. Auch sind Überweisungen auf die Vereinskonten (DE81 5605 0180 0006 0134 37 bei der Sparkasse Rhein-Nahe bzw. DE57 5609 0000 0012 4084 72 bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück) möglich. Der als gemeinnützig anerkannte Verein stellt ab 50 € Spendenbescheinigungen aus. Quelle: Mark Douglass
 DRK Ortsverein Rotenfels e. V.
6. Februar 2026
Region Bad Kreuznach, 6. Februar 2026 // Die Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) schafft 60 Elektrobusse an, deren Unterhalt durch einen neuen Betriebshof ermöglicht wird. Mit dessen Bau in Wörrstadt wurde am Freitag, 6. Februar 2026, symbolisch begonnen. Im Laufe des ersten Quartals 2026 sollen 18 Elektrobusse, Typ Mercedes-Benz E-Citaro, auf den regionalen Hauptlinien im Regelbetrieb eingesetzt werden und Dieselfahrzeuge ersetzen. Die KRN plant die Inbetriebnahme von weiteren 42 Elektrobussen ab dem Jahr 2027, die ebenfalls auf den — vom Land finanzierten — regionalen Hauptlinien eingesetzt werden sollen. „Bis zum Ende der Vertragslaufzeit im Oktober 2032 wird das Land für die E-Fahrzeuge rund 1,6 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellen“, erklärte Mobilitätsministerin Katrin Eder beim Spatenstich für den neuen Elektrobus-Betriebshof. Mit mehr als vier Millionen Kilometern pro Jahr im Busnetz der Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH (KRN) werde Rheinland-Pfalz zum Vorreiter in Deutschland für elektrifizierte regionale Busnetze dieser Größenordnung. Der Einsatz von Elektrobussen ist in den kommenden zwei Jahren für diese Linien vorgesehen: • Linie 221 - Bad Kreuznach – Bad Münster – Obermoschel – Alsenz • Linie 230 - Bingen – Stromberg – Simmern • Linie 240 - Bad Kreuznach – Stromberg • Linie 250 - Bad Kreuznach – Waldböckelheim – Bad Sobernheim • Linie 260 - Bad Sobernheim – Meisenheim – Lauterecken • Linin 630 - Mainz – Sprendlingen – Bad Kreuznach • Linie 640 - Ingelheim – Nieder Olm • Linie 660 - Mainz – Undenheim – Alzey Der von der KRN geplante Betriebshof wird auf rund 13.500 Quadratmeter Fläche im rheinhessischen Wörrstadt entstehen und ist auf bis zu 60 Fahrzeuge ausgelegt. Er soll unter anderem eine Werkstatt, eine Waschstraße und Büroflächen enthalten. Der Betriebshof schafft 120 neue Arbeitsplätze. „Mit dem Bau des E-Bus-Betriebshofs treiben wir den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität konsequent voran. Der neue Betriebshof, der als größter E-Bus-Betriebshof in Rheinland-Pfalz realisiert wird, ist ein zentraler Baustein unserer strategischen Ausrichtung auf einen klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehr und zeigt, wie innovative Mobilität und Klimaschutz gemeinsam umgesetzt werden können“, so Uwe Hiltmann, Geschäftsführer der KRN. Beim Spatenstich waren außerdem Emanuel Letz, Oberbürgermeister von Bad Kreuznach und Vorsitzender des KRN-Aufsichtsrates, Landrat Dietmar Seefeldt, der dem ZÖPNV Süd vorsteht, und Heiko Sippel, Landrat des Kreises Alzey-Worms, zugegen. „Damit die Verkehrswende gelingen kann, brauchen wir Akteurinnen und Akteure wie die KRN, die zukunftsorientierte Projekte umsetzen. Mit der Finanzierung der elektrifizierten regionalen Buslinien schaffen wir Sicherheit für eine nachhaltige Mobilitätspolitik. Der Betriebshof ist ein Vorbild für ähnliche Projekte in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, denn er zeigt: Klimaschutz bremst die Wirtschaft nicht aus, er kurbelt sie an“, betonte Katrin Eder. Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Das Archivfoto zeigt einen Elektrobus des Herstellers MAN, der Ende 2023 bei der KRN im Testbetrieb lief
1. Februar 2026
Bad Kreuznach, 1. Februar 2026 // Am 1. Februar 2001 öffnete der Tagesaufenthalt Treffpunkt Reling erstmals seine Türen. In den 25 Jahren seither ist aus dem damals mutigen Projekt eine unverzichtbare Institution in Bad Kreuznach geworden. Von Beginn an richtet sich das Angebot an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen sowie an sozial isolierte und finanziell benachteiligte Bürgerinnen und Bürger. Neben warmen Mahlzeiten, Lebensmitteln der Tafel Bad Kreuznach, Sozialberatung, Beratung zur Wohnraumsicherung und bedarfsgerechten Hilfen schafft der Verein vor allem eines: Begegnung auf Augenhöhe. Der Name Reling war dabei stets Programm. Die einstige Bürgermeisterin Martina Hassel beschrieb ihn als „die letzte Chance, auf einem Schiff Halt zu finden – ein solcher Halt soll die Tagesstätte sein“. Dieser Gedanke prägt die Arbeit bis heute. Ein Vierteljahrhundert Engagement für Menschen in Not Der Treffpunkt Reling ist nach wie vor ein Spenden- und Zuschussprojekt, ohne Regelfinanzierung durch öffentliche Kostenträger. „Wir sind auf die breite Unterstützung von Privatpersonen, Kirchengemeinden, Initiativen, Unternehmen und vielen engagierten Menschen angewiesen“, sagt Frieder Zimmermann, seit 25 Jahren Vorsitzender des Trägervereins. „Diese Solidarität über so viele Jahre zeigt, wie sehr die Arbeit der Reling in unserer Stadt verwurzelt ist.“ Neben dem Trägerverein unterstützt seit nunmehr 25 Jahren ein Förderverein die Arbeit. „Unser Ziel ist es, die Arbeit des Vereins finanziell zu unterstützen und notwendige Mittel dauerhaft bereitzustellen“, erklärt Siggi Pick, der Vorsitzende des Fördervereins. Vielfältige Angebote, stetige Weiterentwicklung Seit der Gründung wurden die Angebote immer wieder erweitert und an aktuelle Bedürfnisse angepasst.
 Neben Mahlzeiten, Dusch- und Waschmöglichkeiten oder einem geschützten Aufenthaltsraum gehören heute auch WLAN, Computerarbeitsplatz, ein Bücherschrank und zahlreiche Gesprächs- und Beratungsangebote zum Alltag. Für viele Menschen ist die Reling eine wichtige Postadresse, Anlaufstelle für Behördengänge oder Brücke zu Beratungsstellen, weiterführenden Hilfen und Notunterkünften. Ein wichtiger Bestandteil neben dem Tagesaufenthalt ist die seit gut dreieinhalb Jahren etablierte Fachberatungsstelle Wohnraumsicherung. Sie unterstützt präventiv bei der Sicherung von Wohnraum, bei Existenzfragen und im Kontakt mit Ämtern. Die Beratung findet an mehreren Tagen pro Woche statt und wird durch das Land Rheinland-Pfalz, Stadt und Kreis Bad Kreuznach teilfinanziert. Tafel Bad Kreuznach: Ein starker Pfeiler der Arbeit Seit 2008 gehört die Tafel Bad Kreuznach fest zur Reling. Rund 900 Menschen aus Stadt und Kreis werden wöchentlich mit einwandfreien Lebensmitteln unterstützt – ein Angebot, das in den letzten Jahren noch deutlich an Bedeutung gewonnen hat. Während der Corona-Pandemie wurde zusätzlich ein Lieferdienst eingerichtet, um besonders gefährdete und nicht mobile Menschen zuverlässig zu erreichen. Diese Form der Unterstützung hat sich bewährt und wird bei Bedarf weiterhin angeboten. Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer „25 Jahre Treffpunkt Reling bedeuten 25 Jahre gelebte Solidarität“, sagt Daniela Essler, Leiterin des Treffpunkt Reling. „Ohne die vielen Helferinnen und Helfer – ob durch Spenden, Mitarbeit oder ideelle Unterstützung – wäre unsere Arbeit nicht möglich. Jede Stunde Ehrenamt, jedes Paket Nudeln, jeder Euro trägt dazu bei, dass wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen Halt geben können.“ Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums planen der Träger- und der Förderverein eine Reihe von Veranstaltungen, um gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern, Partnerorganisationen und der Öffentlichkeit zu feiern. Blick nach vorn Gleichzeitig richtet der Treffpunkt Reling e.V. den Blick nach vorn. Die Herausforderungen sozialer Arbeit wachsen – und damit auch die Bedeutung eines Ortes, der Menschen in Not nicht allein lässt und ihnen die Unterstützung gibt, die sie benötigen, um ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen zu können. „25 Jahre Treffpunkt Reling e.V. bedeuten 25 Jahre Einsatz, Mut und Mitgefühl. Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben – und wir wissen, dass unsere Arbeit heute wichtiger ist, denn je“, so der Vorstand des Vereins. Quelle: Sybille Becker-Pennrich Treffpunkt Reling Archivfoto (Juli 2011): Thomas Gierse
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